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24.06.2018: Gemeindevertretung lehnt atomare Zwischenlagerung in Hanau ab

In der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung Rodenbachs wurde die von der SPD eingebrachte Resolution gegen eine weitere Lagerung von Atommüll in Hanau Wolfgang nun endgültig auf den Weg gebracht. Während sich die Vertreter der FDP dem Antrag anschlossen, lehnte ihn die CDU geschlossen ab. Norbert Link, der SPD Fraktionsvorsitzende, zeigt sich befremdet: „Ein solches Stimmverhalten ist für uns angesichts der unmittelbaren Nähe zu unserer Gemeinde nicht nachvollziehbar. Und erst recht auf Unverständnis stösst bei uns die Aussage der CDU, dass der Standort für ein Zwischenlager für schwachradioaktives Material aufgrund der vorhandenen Infrastruktur in diesem Bereich bestens geeignet sei. Das ist ja geradezu ein Freibrief für die weitere Aufstockung der Lagerungen in Wolfgang.“

In der verabschiedeten Resolution wird die geplante Zwischenlagerung von atomaren Abfällen durch die Firma NCS im Stadtteil Hanau/Wolfgang kategorisch abgelehnt. Damit unterstützt Rodenbach nicht nur eine seitens der Fraktion der Grünen in Hanau initiierte Petition von mehr als 1.200 Bürgern, sondern auch die Auffassung der Stadtverordnetenversammlung in Hanau.

Gerade für eine Wohngemeinde wie Rodenbach, so Stefan Brehm (SPD Gemeindevertreter), die mit ihrer Lage am Rande des Naherholungsgebiets Main-Spessart auch für die Metropolregion Rhein-Main ein beliebtes Ziel darstellt, sei eine Lagerung von Atommüll im unmittelbar benachbarten Hanau/Wolfgang nicht hinnehmbar. Dies gelte umso mehr vor dem Hintergrund, dass eine Endlagerung von atomaren Abfällen bislang in Deutschland nicht geregelt ist und daher „Zwischenlagerung“ bis auf weiteres auch „Endlagerung“ bedeutet.

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