SPD Rodenbach

Kommunalwahl 2016

22.01.2016: Rodenbacher Kandidatinnen/-en beim SPD-Neujahrsempfang in Langenselbold

Ralf Betz, Rodenbacher SPD-Ortsvereinsvorsitzender und Listenführer für die Kommunalwahl am 6. März 2016 war zusammen mit Bürgermeister Klaus Schejna in seiner Funktion als SPD-Fraktionsvorsitzender im Kreistag als Ehrengast zum Neujahrsempfang der SPD-Main-Kinzig in die Klosterberghalle nach Langenselbold eingeladen.

Die hessische SPD-Generalsekretärin Nancy Faeser war die Hauptrednerin des Abends und nahm sich vor Veranstaltungsbeginn Zeit für ein kurzes aber intensives Gespräch über die Stimmungslage an der Basis. Sie wünschte allen Kandidaten viel Erfolg bei der Kommunalwahl und dem Ortsverein wieder einen so großartigen Vertrauensbeweis durch die Bürgerinnen und Bürger in Rodenbach. Ziel ist es mit einem starken Team wieder stärkste Fraktion in der Gemeindevertretung zu werden und die sachorientierte Politik gemeinsam mit Bürgermeister Schejna fortzusetzen. Rodenbach steht gut da und zeichnet sich vor allem durch seine geringe Verschuldung, seine hervorragenden Bildungs- und Betreuungsangebote sowie seine gute Infrastruktur mit hoher Wohn- und Lebensqualität aus. Dies soll auch nach der Wahl so bleiben. Der Unterbezirksvorsitzende Christoph Degen und Landrat Erich Pipa unterstützen nachhaltig die Kandidaten bei den anstehenden Wahlen, denn „Kommunal ist nicht egal!“

SPD Kandidaten zu Besuch beim SPD Neujahrsempfang in Langeselbold
Die hessische SPD-Generalsekretärin Nancy Faeser (2.v.r.) beim Neujahrsempfang in der Klosterberghalle Langenselbold mit den Rodenbacher Genossinnen und Genossen. Volker Herold, Sandra Hofmann, Stefan Brehm, OV-Vorsitzender Ralf Betz, Bürgermeister Klaus Schejna, Landtagsabgeordneter Christoph Degen, SPD-Generalsekretärin und Landtagsabgeordnete Nancy Faeser und Landrat Erich Pipa.(v.l.n.r.)

Grippaler Infekt hin oder her: Landrat Erich Pipa zeigte auf dem Neujahrsempfang der SPD Main-Kinzig am Freitagabend in Langenselbold einmal mehr, dass derzeit nur er die heimischen Genossinnen und Genossen zu – wenn auch diesmal noch kleineren - Begeisterungsstürmen hinreißen kann.

Bei der Themensetzung muss aber auch er sich der aktuellen Situation stellen, die Integration von Flüchtlingen nahm daher in seinen Ausführungen einen großen Raum ein. Und natürlich die Gefahr von rechts: „Parteien mit einfachen Worten zurückzudrängen, ist nicht ganz einfach“, gab allerdings auch die hessische SPD-Generalsekretärin Nancy Faeser zu, die als Gastrednerin in die Klosterberghalle gekommen war.

Was sich beim Parteivorsitzenden Christoph Degen mit „Organisation der Integration und Vertrauen in die Demokratie bewahren“ noch recht zurückhaltend anhörte, sprach Pipa dann schon wesentlich deutlicher an: „Nehmt Geld in die Hand, baut Häuser, kauft Wohnungen“, sein Appell an die Bürgermeister, um für eine menschenwürdige Unterbringung der Flüchtlinge zu sorgen. Über die dadurch belasteten Haushalte müsse sich keiner Gedanken machen, „ich genehmige die einfach“. Aber auch der Landrat weiß, dass nicht unendlich viele Menschen im Kreis aufgenommen werden können, „wir brauchen eine Pause“ forderte er hierfür eine europäische Lösung. Seine Bilanz der Kreiskoalition mit Grünen und Freien Wählern fiel hingegen ausgesprochen positiv aus: „Die Arbeit kann sich sehen lassen, wir haben unsere Hausaufgaben gemacht“, führte er neben dem Breitbandausbau den Erhalt der Krankenhäuser in öffentlicher Hand und den Bau eines Hospizes in Gelnhausen als Beispiele an.

Auch der Landrat befürchtet bei der Kommunalwahl einen Zugewinn für die Parteien am rechten Rand, doch das böse Wort nahm an diesem Abend nur Nancy Faeser in den Mund: „Die AfD läuft bei Pegida-Ablegern mit, auch die, die jetzt zur Kommunalwahl antreten“, würden zudem Äußerungen gebilligt werden, die mit einem „Nazi-Jargon“ einhergehen. Diese Partei müssten in den nächsten Wochen entlarvt und zudem das Gefüge der Demokraten erhalten werden. Kritik gab es beim SPD-Neujahrsempfang am Hauptkonkurrenten: „Die CDU macht Werbung, dass sie keine Steuern anhebt und zwingt gleichzeitig die Kommunen vor Ort dazu“, sei es der Verdienst der hessischen SPD, dass 50 Millionen Euro für den sozialen Wohnungsbau und zehn Millionen Euro für die Innere Sicherheit in den Landeshaushalt aufgenommen worden seien. Bei der hessischen SPD auf der Wahlkampf-Agenda: Kostenfreie Kita-Plätze, eine Entlastung für Bürger bei der Pflege von Angehörigen und die Frage: „Wie gehen wir mit unseren Kommunen um?“.

Ein gute Nachricht gab’s zum Schluss noch für die Städte und Gemeinden im Main-Kinzig-Kreis: Landrat Pipa kündigte an, dass gleich jetzt zu Jahresbeginn acht Millionen Euro für die Unterbringung von Flüchtlingen freigeben werden. Details zu den neuen Pauschalen für die Kommunen will die Kreisspitze am Montag auf einer Pressekonferenz bekannt geben. (Text: Andreas Ziegert, Foto: Anton Hofmann)

© 2006 - 2017 · SPD Ortsverein Rodenbach · E-Mail Senden

Mitglied werden? Am besten direkt online oder per Post/Fax an den Vorstand.