SPD Rodenbach

Unterstützerbrief der Jusos für Bürgermeisterkandidat Klaus Schejna

Liebe Rodenbacherinnen,
liebe Rodenbacher,

den lokalen Medien folgend lässt es sich nicht mehr leugnen: Der Wettbewerb um den obersten Platz im Rodenbacher Rathaus ist im vollen Gange. Der interessierte Beobachter hangelt sich von vermeintlich frischen Ideen über gängige Wahlkampffloskeln zu den üblichen Plattitüden.

Trotz aller Schwarzmalerei des gleichfarbigen Kandidaten: Was ist drin für die Zukunft unserer Gemeinde? Einiges – meinen die Jusos.

Bildung, Kinderbetreuung, Nachhaltigkeit in Finanzen sowie Ökologie und nicht zuletzt Freizeitangebote sind Kernaspekte, die Familien locken und halten. Unser Bürgermeister Klaus Schejna hat in diesen Themenbereichen bereits dicke Bretter gebohrt und feilt an diesen eifrig weiter. Schauen wir uns die Fakten zu den genannten Themengebieten genauer an:

Bildungsstätten wie der Adolf-Reichwein-Schule werden immer mehr Aufgaben zugewiesen – diese Entwicklung fordert gesamtkonzeptionelle Ansätze, welche Träger außerhalb der Schule integrieren. Um diese Aufgabe zu gewährleisten sind Steuergruppen eine neue Entwicklung, welche in Rodenbach aufgegriffen wurde und deren Mitglied Schejna ist. Ähnlich orientiert man sich bei Hort und Bücherei – diese institutionelle Zusammenarbeit wirkt präventiv und ist somit ein integrierendes Gegenkonzept zu der vom politischen Kontrahenten geforderten Aufstockung der Polizeipräsenz.

Integrierend wirkt auch das regelmäßig tagende Kinder- und Jugendplenum, wo Ideen besprochen und bemerkenswerte Aktionen wie „Zusammen clean“ (das gemeinsame Säubern der Anlagen am Festplatz) gemeinsam organisiert werden. „Das familienfreundliche Rodenbach wie wir es kennen, ist auch ein Verdienst der Jugendlichen und des Plenums“, ist sich Juso-Mitglied und ehemaliger Jugendtreffbetreuer Julian Euler sicher.

Auch bzgl. des klassischen Bildungsauftrags präsentiert sich Rodenbach modern, nicht erst seit der abgeschlossenen Renovierung der Bücherei. Konzepte wie die „OnLeihe“ können wachsende Nutzerzahlen vorweisen, die Kundschaft geht weit über Rodenbach hinaus. Leseclubs, Kooperationsverträge mit der Schule, kostenloses Internet sowie PC-Nutzung fördern freien Bildungszugang für alle Bürger.

Auch in Sachen Kinderbetreuung kann sich die Entwicklung sehen lassen. Den Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz kann die Gemeinde gewährleisten, ebenso bei der U3-Betreuung. Dies ist ein wesentlicher Unterschied zu anderen Gemeinden - genauso wie der Fakt, dass alle benötigten Stellen in diesen Bereichen besetzt werden konnten. Dies spricht für die Gemeinde als Arbeitgeber.

Nach dem Konnexitätsprinzip sind die Länder verpflichtet, ihren Kommunen bei Übertragung von zusätzlichen Aufgaben auch einen finanziellen Ausgleich zu gewährleisten. Aufgrund der mangelhaften und teils verfassungswidrigen Durchsetzung dieses Prinzips bringt Rodenbach die 2,7 Mio. Euro für Jugend- und Kinderbetreuung aus eigener Kasse auf, was ein wesentlicher Grund für das Defizit des Gesamthaushalts von 1,33 Mio. Euro ist. Aber Klaus Schejna investiert hier aus Überzeugung, denn er weiß wie wichtig Kinderbetreuung für eine Gemeinde ist – nicht zuletzt als Standortfaktor.

Das Minus von 1,33 Mio. Euro relativiert sich auch im Vergleich zu anderen Kommunen im Kreis: 28 der 29 von eben diesen sind defizitär. Nahezu alle umliegenden Gemeinden haben einen deutlich höheren Gesamtschuldenstand sowie höhere Schulden pro Einwohner. Das vom CDU-Kandidaten zum Vorbild erhobene Langenselbold ist Schutzschirmkommune, also aus eigener Kraft zahlungsunfähig – für die SPD nicht wirklich erstrebenswert. Finanzpolitik in Rodenbach lief bislang solide, transparent und überparteilich. Das am Konsens orientierte Handeln der CDU-Fraktion in der Gemeindevertretung spiegelt sich bei ihrem Spitzenkandidaten leider nicht wieder. „Die Einwürfe von Seiten des Herausforderers irritieren vor diesem Hintergrund, sind aber wohl dem Wahlkampgeschäft geschuldet“, kommentiert Gemeinevertreter und Juso-Mitglied Alexander Rohrbeck kritisch aber fast verständnisvoll. Schejna ist weiter an überparteilicher und transparenter Finanzpolitik interessiert um hierbei das Notwendige vom Wünschenswerten zu unterscheiden.

Neben soliden Finanzen stellen auch Naturschutz und Ökologie einen wichtigen Aspekt der Nachhaltigkeit dar. Ein eigenes Umweltbüro dokumentiert den hohen Stellenwert, den der Naturschutz in der Rodenbacher Politik um Schejna genießt. Hier wird die Zusammenarbeit mit den örtlichen Naturschutzvereinen vorangetrieben. Das jährliche Umweltfest lässt auch dem normalen Bürger Einblick in die Materie gewinnen und hat sich zu einer kleinen Messe gemausert. Auch die Sanierung des Rathauses lief auf energetischer Basis und das Rathaus präsentiert sich nun barrierefrei und bürgerfreundlich. Des Weiteren engagiert sich Schejna seit Jahren gegen Fluglärm, die Rodenbacher Erklärung ist über Ortsgrenzen hinweg ein Begriff in dieser Diskussion.

Freizeitangebote sind sicherlich auch ein Pfund mit dem Rodenbach wuchern kann. Neben einem lebendigen Vereinsleben werden auch verschiedenste Kulturangebote wahrgenommen. Die renovierte Bücherei bietet regelmäßig Themenabende, Autorenlesungen und Diavorträge. Auch Theaterkonzepte wie das des „Stein´s Tivoli“ oder das Jugendzentrum im Bürgerhaus sorgen für die Vielfältigkeit Rodenbachs in diesem Bereich für Jung und Alt. Treffpunkte für alle Generationen wie das Café Zeitreise im Altenzentrum und die vielen aktiven Vereine untermauern den Austausch der Generationen untereinander.

Man kann es noch so oft bestreiten, aber Rodenbach wird aufgrund von Gemarkungen und umliegender Forst- sowie Naturschutzgebiete Wohnsitzgemeinde bleiben, da kann sich ein Bürgermeister egal welcher Couleur auf den Kopf stellen. Das vorhandene Gewerbe weiter zu fördern und unterstützen ist logisch, das Breitbandinternet ist hier nur einer von vielen Aspekten. Als alleiniges Wahlkampfthema ist dies jedoch zu platt. Die angesprochenen Themen zeigen darüber hinaus: Klaus Schejna ist nah am Menschen und gut für Rodenbach!

Jan Lukas, Alexander Rohrbeck, Julian Euler

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